Hirst Hall (Erniedrigung und Beherrschung über die Ehefrau ) Kapitel 1 von 1

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    • Hirst Hall (Erniedrigung und Beherrschung über die Ehefrau ) Kapitel 1 von 1

      Author: Belpheghor
      Hirst Hall - German
      Part 1



      Anmerkung des Autors: Dies ist die deutsche Fassung des englischen Originals von Hirst Hall. Hirst Hall hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen, dass ich Surtea einfach um die Erlaubnis bitten musste, dieses meiner Meinung nach meisterlichen Werkes, in die deutsche Sprache übersetzen zu dürfen. Leider sind meine Englischkenntnisse sehr bescheiden, so dass dies keine 100% Übersetzung wird. Aber ich denke, zu 90% werde ich es hinbekommen, zumal Surtea die Übersetzung vorher zur Korrektur vorliegt.




      Das ENGLISCHE ORIGINAL von HIRST HALL findet ihr unter folgendem Link: bdsmlibrary.com/stories/story.php?storyid=8017




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      Eine Lady stimmt der Ehe mit einem wohlhabenden Mann zu, doch schon bald bedauert sie den Entschluss.


      Kapitel 1 – eine schnelle Kurzbeschreibung meines Lebens vor meiner unglückseligen 3ten Ehe

      Mein Niedergang ist so vollständig gewesen, dass ich nicht weiß, wo ich beginnen soll. Doch ich weiß, dass auch diese Geschichte irgendwo seinen Anfang finden muss. Geboren wurde ich vor 36 Jahren in London als Caroline Adamson, der Tochter eines Kaufmanns, der sein Geld mit Fellen und Holz aus Skandinavien verdiente. Ich hatte eine angenehme, wenn auch nicht besonders aufregende Kindheit, die durch gelegentliche Rangeleien mit meinem Bruder und von den üblichen Machtkämpfen markiert wurden, welche die Beziehung zwischen Mutter und Tochter kennzeichnen.




      Als ich aufwuchs, sah ich meiner Mutter immer ähnlicher, vielleicht sogar noch etwas attraktiver und mit einer Fülle von kastanienbraunen Haaren, die so gut zu den rehbraunen Augen passten und ich habe einen hellen Teint. Ich wusste schon immer, dass mein Aussehen mein größtes Kapital war, so wie mein Bruder es verstand, aus einer Gewinn- und Verlustrechnung auch immer ein wenig Kapital für sich zu herauszuschlagen.




      Im Alter von 17 Jahren lernte ich einen schönen und schneidigen Kapitän kennen und verliebte mich Hals über Kopf in ihn. Er kam aus einer guten Familie, den Devernes in Shropshire, nahe Ludlow. Aber da er der dritte Sohn war, wurde er fortgeschickt, um für König, Vaterland und der eigenen Familie zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Seine Eltern waren nicht mit der Tochter eines einfachen Händlers einverstanden, doch da kaum die Möglichkeit bestand, dass er den Familienbesitz erben würde, stimmten sie widerwillig der Vermählung zu. Wir heirateten sobald es ging in Anstand und Würde und ich schlief zum ersten Mal in meinem jungen Leben mit einem Mann. Ich weiß, dass es schicklich wäre zu behaupten, dass eine Frau durch die niederen Triebe eines Mannes dazu verführt wird, doch diese Behauptung wäre äußerst töricht und völlig falsch. Es gefiel mir von Anfang an und wenn ich etwas anderes behaupten würde, müsste ich mich selber der Lüge bezichtigen. Innerhalb von zwei Monaten wurde ich schwanger.


      Mein Ehemann wurde in die Karibik versetzt, um eine Batterie Artillerie der Königlich Britischen Armee in Kingston, Jamaika zu befehligen. Es war die beste Versetzung die wir erreichen konnten; wir hatten einige der schlechtesten Orte gemieden, obwohl es in Kanada besser für uns gewesen wäre. Ich ging nicht sofort mit ihm, da ich schwanger war. Der Plan war, dass ich nach Kingston reisen würde, sobald das Baby und ich die Reise bewältigen konnten, ohne eines unsere Leben zu gefährden. Stattdessen wurde ich zur Witwe, da ihn eine fiebrige Krankheit befiel, von der er sich auf der Überfahrt nicht mehr erholte. Noch bevor er seinen Bestimmungsort in der Karibik erreichen konnte, starb er auf hoher See, wo er auch beigesetzt wurde.




      Ohne seinen Sold hatte ich keine Möglichkeit, auch nur ein kleines Haus in Stand zu halten, und so musste ich das Angebot von seinen Eltern akzeptieren, mit ihnen auf ihrem Landgut zu leben. Die Fahrt nach Ludlow war anstrengend und seine Familie begrüßte mich recht kühl, als ich bei ihnen ankam. Aber es war besser als zu Hause in London bei meinen Eltern zu bleiben. Ich nannte meine süße kleine Tochter Georgina nach ihrem wundervollen Vater, den sie niemals kennen lernen würde. Das machte mir mein Herz sehr schwer.




      Die Beziehungen zu den Devernes waren nie gut gewesen, vielleicht wären sie besser gewesen, wenn ich einen Sohn zur Welt gebracht hätte. Aus Anstand warfen sie uns nicht aus dem Haus, doch meine kleine Georgina und ich würden immer unwillkommene Gäste sein. Nach angemessener Trauerzeit akzeptierte ich einen Heiratsantrag von einem ansässigen Gutsbesitzer, Herrn Welbeck, der ein schönes Anwesen in der Nähe von Deepwell Hall besaß.




      Mein neuer Gemahl war fast 40 Jahre älter als ich mit meinen 19 Jahren. Seine erste Frau war außerstande gewesen, Kinder zu bekommen, und ich denke, dass er mich als seine letzte Chance sah, einen Sohn und Erben zu bekommen. Sonst würde das Anwesen einmal an seinen Vetter gehen. Das ich Kinder bekommen konnte war offensichtlich. Aber vielleicht lag es an ihm und nicht an seiner ersten Frau, denn obwohl wir fleißig versuchten Nachwusch zu zeugen, wurde ich nicht schwanger. Wäre ich berechnender gewesen, dann hätte ich mir einen Geliebten genommen um mit ihm ein Kind zu zeugen und es meinem Gemahl als seines untergeschoben. Aber von der Zeit her, die ich dafür brauchen würde, wäre es jedem klar geworden. Bis dahin wusste mein Gemahl auch, woran es lag. Unsere immer periodisch auftretenden sexuellen Zusammenkünfte hörten völlig auf.




      Als er in einer kalten Novembernacht starb, war ich wieder einmal ohne Mittel, trotz unserer fast 16-jährigen Ehe. Meine Tochter war in einer Einrichtung für junge Damen in Dorchester und konnte mich nicht unterstützen, als der Vetter meines gerade erst verstorbenen Mannes seine Besitzansprüche geltend machte. Er konnte mich nicht sofort auf die Straße werfen, denn ich war die trauernde Witwe, doch er machte mir verständlich, dass es keine Frage war, dass ich bald gehen musste, und so erklärte ich mich bereit, schon Ende Januar das Anwesen zu verlassen. Ich konnte nirgendwo anders hin als zu meinem Bruder in London. Er würde mich aufnehmen, obwohl seine Frau mich herzlich verabscheute, weil ich im Haus eines Gentleman auf dem Lande gelebt hatte, während sie nur die Frau eines Händlers war und in London leben musste. Nach einem freudlosen Weihnachtsfest packte ich die wenigen Dinge zusammen die mein persönliches Eigentum waren, und stets unter den wachsamen Augen des Vetters meines zweiten Gatten, als ich unerwarteten Besuch bekam: Sir Thomas Dalrymple.




      Sir Thomas besaß ein riesiges Anwesen nordöstlich von Ludlow, nahe der Grenze zu Shropshire, an den Füßen der walisischen Berge. Das Anwesen war schon seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Dalrymple und sie hatten es zu einer kleinen wehrhaften Festung ausgebaut, um sich der Angriffe der Waliser erwehren zu können, als das Land noch ein unabhängiges Fürstentum war. Es umfasste drei große Täler, die vom Berg, auf dem das Anwesen stand, abfielen. In den beiden äußeren Tälern konnten nur Schafe weiden, da der Boden nicht besonders ertragreich war. Aber das zentral gelegene Tal war breit und bot eine üppige Vegetation und die Familie hatte dort viele Jahre lang Pferde und Rinder gezüchtet. Im nördlichen Tal wurden vor 40 Jahren große Kupfererzvorkommen gefunden. Dies katapultierte das ohnehin schon recht beträchtliche Vermögen der Dalrymples in astronomische Höhen. Das Wasser vom Berg trieb die Brecher und Erzmühlen an. Die Fertigstellung des neuen Kanals vor 10 Jahren brachte das Kupfer direkt an die Küstenhäfen, wo es zur Ummantelung der Kriegsschiffe benötigt wurde, da sich England mal wieder im Krieg mit Frankreich befand.




      Mein verstorbener Ehemann und ich hatten einmal das Anwesen von Sir Thomas besucht, kurz nachdem er es geerbt hatte. Hirst Hall war wahrlich beeindruckend was Größe und Luxus anging. Das Anwesen wurde im Stil des italienischen Architekten Andrea Palladio entworfen.




      Ich hatte Sir Thomas einige Male getroffen, wie es bei entfernten Nachbarn so ist. Seine Ehefrau war eine zierliche wunderschöne Waliserin und etwas älter als ich. Zweimal waren sie bei uns auf Deepwell Hall zu Gast und wir hatten uns auch einige Male in Ludlow getroffen. Sir Thomas war groß, schwarzhaarig und schön. Jetzt in seinen frühen Vierzigern hatte er das gewisse etwas. Ich wusste auch, dass er Witwer ist. Es gab vor zwei Jahren Komplikationen, als seine Frau ihren dritten Sohn zur Welt bringen wollte. Der Junge schaffte es ebenfalls nicht. Und jetzt stand er hier im Salon von Deepwell Hall und bat mich seine Gemahlin zu werden. Ich war völlig sprachlos.




      „Und, haben sie eine Antwort für mich? Es ist im Grunde genommen eine ganz einfache Frage.“ Sagte er schroff, doch mit seinem wölfischen Grinsen, das ich sehr mochte.




      Ich sah ihn an. Ich war völlig überrascht. Eigentlich wollte ich nicht. Doch was sollte ich machen. Wenn ich sein Angebot annehmen würde, dann würde meine Tochter einen Mann ehelichen können, den sie so nicht bekommen würde. Einen aus der feinen Gesellschaft. So hätte sie nur Chancen auf einen Kaufmann, mit sehr viel Glück. Georgina war mein ein und alles.




      „Ich … weiß nicht, Sir. Es kommt so … so überraschend und mein Mann ist auch erst vor zwei Monaten verstorben. Es wäre unschicklich so schnell wieder in den Stand der Ehe zu treten.“




      „Lady Deepwell, ich wollte ihnen mit dem plötzlichen Antrag nicht zu nahe rücken. Ich habe ihre Schönheit schon von jeher bewundert. Ich habe von ihnen nur Gutes gehört. Trotz des hohen Altersunterschiedes haben sie ihren Gemahl niemals betrogen. Das ist nicht unbedingt üblich. So manch eine Lady hätte sich einen Liebhaber gehalten. Ich weiß, was ich da von ihnen verlange, so kurz nach dem Tode ihres geliebten Mannes. Lady Deepwell, ich bin nicht nur adlig, ich bin zudem noch sehr vermögend. Ihre Zukunft wäre durch unsere Ehe gesichert. Sie bräuchten sich nie wieder Gedanken darüber zu machen.“




      Ich sah ihn unschlüssig an. Tausend Gedanken rasten auf einmal durch meinen Kopf. Lady Caroline Dalrymple. Hört sich gut an. Hört sich sogar richtig gut an. Es war einfach zu verlockend.




      „Es ist mir eine große Ehre, Sir Thomas. Ja, ich möchte ihre Gemahlin werden.“ Lady Dalrymple, die Gemahlin des ehrenwerten Sir Thomas Dalrymple zu sein, konnte sich nur vorteilhaft auf meine Zukunft und die meiner Tochter auswirken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von masterk ()