CS

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  • verschiedene Formen der virtuellen Erotik, sexueller Interaktion und Pornographie, die mit Hilfe eines Computers oder über das Internet ausgelebt werden.
    Üblicherweise wird Cybersex im Chatjargon mit "CS" oder "C6" abgekürzt. Beim zusätzlichen Einsatz einer Webcam wird auch von "Camsex" gesprochen; verwenden in einem Chat oder ähnlichem beide Partner eine Kamera, um sich beispielsweise gegenseitig beim Masturbieren zu beobachten, kann die Bezeichnung "Cam-to-Cam", "Cam2Cam" oder "C2C" vorkommen.

    Neben der von der Einzelperson konsumierten pornographischen Darstellung zur sexuellen Stimulation oder zur Anregung der Fantasie bei der Masturbation lassen sich beim Cybersex zwischen zwei oder mehreren Personen neben der reinen Stimulation weitere Motive feststellen. Kornelius Roth listet dabei sechs grundlegende Faktoren auf, die den virtuellen Sex attraktiv machen: Er ist leicht verfügbar, sicher, anonym, geheim, nicht sehr teuer und normalisiert die eigene Sexualität. Daneben machen weitere Faktoren wie die beinahe unendliche Verfügbarkeit neuer Sexualpartner und sexueller Reize den virtuellen Sex attraktiv.

    Ein weiterer Aspekt des Cybersexs ist die durch das Fehlen des physischen Kontaktes gewahrte Sicherheit und die auch bei extremen Fantasien erhaltene körperliche Unversehrtheit des Einzelnen. So sind beispielsweise auch bei häufig wechselnden Sexpartner die Infektion mit sexuell übertragbarer Krankheiten oder eine ungewollte Schwangerschaft ausgeschlossen, ebenso wird Schmerz nicht tatsächlich empfunden.

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